Champions League 2016/17: Hohe Hürden für das deutsche Quartett

Nach der Einteilung der Lostöpfe war zwar für alle deutschen Teilnehmer an der Champions League eine vermeintlich leichte Vorrunden-Gruppe im Bereich des Möglichen, doch die Hoffnung darauf hat sich beim deutschen Quartett bestehend aus dem FC Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach nicht erfüllt.

Wieder ganz schwer erwischt hat es wie im letzten Jahr die Gladbacher Borussia, die in Gruppe C auf Manchester City, den FC Barcelona und Celtic Glasgow trifft. Während Celtic der klare Außenseiter ist, geht es für die Borussia darum, einen der beiden Titelmitfavoriten aus Barcelona oder Manchester hinter sich zu lassen.

Der FC Bayern München hat unterdessen die schnelle Chance, sich an Atlético de Madrid für das Halbfinal-Aus in der Vorsaison zu revanchieren, weiß aber auch um die Stärke der Colchoneros. Weil die Gruppe D durch die PSV Eindhoven und den FK Rostov komplettiert wird, die beide als klar schwächer einzuschätzen sind, sollte den Bayern der Achtelfinal-Einzug gelingen.

Selbiges gilt auch für Borussia Dortmund, obwohl der BVB wie schon 2012/13 wieder mit Real Madrid in eine Gruppe gelost wird. Mit Sporting Lissabon und Legia Warschau finden sich in dieser Gruppe F aber auch zwei Underdogs, gegen die sich sowohl Real als auch die Borussia durchsetzen sollten.

Die ausgeglichenste Konstellation hat in Gruppe E Bayer Leverkusen erwischt. Aus Topf eins erwischte die Werkself mit ZSKA Moskau das wohl leichteste Los, doch dafür kamen aus den Töpfen drei und vier mit Tottenham Hotspur und dem AS Monaco zwei vergleichsweise schwere Aufgaben hinzu. In dieser Gruppe scheint alles offen.

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